21 March 2026, 10:34

Cathy Hummels' WiesnBummel wird 10 – doch München kassiert jetzt mit

Ein kleines Gebäude mit rotem Dach und einem Riesenrad davor, umgeben von Menschen und festlichen Dekorationen, mit Gebäuden, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Cathy Hummels' WiesnBummel wird 10 – doch München kassiert jetzt mit

Cathy Hummels' WiesnBummel hat auch in diesem Jahr wieder Scharen von Besuchern und Prominente zum Oktoberfest gelockt. Die Veranstaltung feierte 2023 ihre zehnte Auflage und hat sich damit als fester Bestandteil der Festtradition etabliert. Erstmals verlangte die Stadt München jedoch eine Gebühr für die werbliche Nutzung – ein Novum, das für künftige Kooperationen Maßstäbe setzt.

Beim WiesnBummel 2023 waren hochkarätige Gäste zugegen, darunter der Rapper Kollegah, die Schauspielerinnen Jenny Elvers und Nina Bott sowie TV-Moderator Oliver Pocher und Simone Ballack, die Ehefrau des ehemaligen Fußballers. Die Veranstaltung hat sich längst zu einer wichtigen Networking-Plattform entwickelt, die Unterhaltung mit Markenpräsenz verbindet.

In diesem Jahr führte München eine Lizenzgebühr von 1.500 Euro für Hummels' Event ein – begründet mit der wachsenden Reichweite in den sozialen Medien und der kommerziellen Nutzung der Marke Oktoberfest. Trotz der Kosten, die Hummels als "mit Sicherheit einen sehr hohen fünfstelligen Betrag" bezeichnete, zeigt sie sich optimistisch, die Zusammenarbeit mit der Stadt fortzusetzen. Der ehemalige Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner war ebenfalls anwesend, ein Zeichen für das gute Verhältnis zwischen den Organisatoren und den lokalen Behörden.

Die Stadt plant nun, verstärkt mit Influencern und Content-Creatorn zusammenzuarbeiten, um durch Markenkooperationen Einnahmen zu generieren. Hummels hingegen sieht im WiesnBummel eine strategische Investition in ihre Marke Events by CH und nutzt die Popularität der Veranstaltung, um große Sponsoren anzuziehen.

Die Lizenzgebühr markiert einen Wandel in der Handhabung kommerzieller Events auf dem Oktoberfest durch die Stadt. Künftige Ausgaben des WiesnBummels könnten strengeren Regelungen unterliegen, bieten aber auch neue Monetarisierungsmöglichkeiten. Da Hummels und die Stadt weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten, dürfte die Veranstaltung auch in den kommenden Jahren ein Höhepunkt des Festes bleiben.

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