Chicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv seit 30 Jahren Kunst revolutioniert
Ira DowergChicks on Speed: Wie ein Münchner Kollektiv seit 30 Jahren Kunst revolutioniert
Chicks on Speed prägt seit fast drei Jahrzehnten deutsche Kunst und Musik
1997 in München von Alex Murray-Leslie, Melissa E. Logan und Kiki Moorse gegründet, ist das Kollektiv eine schöpferische Kraft, die disziplinübergreifend wirkt. Ihr Schaffen reicht von Musik über Mode bis hin zu kulturellen Impulsen, die nachhaltig wirken.
Ursprünglich als Trio gestartet, erkundeten sie experimentelle Musik und Performancekunst. Mit der Zeit weiteten sie ihr Spektrum auf bildende Kunst aus – mit Malerei, Skulpturen und Textildesigns. Berühmt wurden sie auch für provokante Kostüme, Körperkunst und immersive Performances, die Grenzen sprengen.
Ihr Stil ist vielseitig und einzigartig. Neben Auftritten leiten sie künstlerische Forschungsprojekte und pädagogische Workshops. Damit festigen sie ihren Platz in der zeitgenössischen deutschen Kunstszene.
Aktuell ist ihr Einfluss ungebrochen: Zwei große Ausstellungen unter dem Titel Utopia laufen parallel – eine in der Kunstvilla Constantin von Mitschke-Collande in Nürnberg, die andere in der Villa Stuck in München. Beide Shows sind noch bis zum 1. März 2026 zu sehen.
Längst haben sich Chicks on Speed von ihren musikalischen Anfängen emanzipiert. Mit Ausstellungen, Workshops und einem facettenreichen Werk bleiben sie eine prägende Kraft in Deutschlands Kulturbetrieb. Die laufenden Utopia-Projekte unterstreichen einmal mehr ihre anhaltende Relevanz für die Kunst von heute.






