17 June 2026, 16:52

CSU hält trotz interner Kritik an geplanter Mütterrente fest

CSU schließt jede Änderung der Mutterrente kategorisch aus

CSU hält trotz interner Kritik an geplanter Mütterrente fest

CSU-Generalsekretär Martin Huber hat seine Unterstützung für die Mütterrente bekräftigt. Er betont, dass diese ein fester Bestandteil des Koalitionsvertrags sei und nicht verändert werde. Das Vorhaben soll die Rentenungleichheit zwischen älteren und jüngeren Müttern ausgleichen.

Das geplante Modell sieht vor, Müttern mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte zu gewähren. Damit sollen ihre Leistungen an die jüngerer Mütter angeglichen werden. Die geschätzten jährlichen Kosten der Erweiterung liegen zwischen fünf und sechs Milliarden Euro.

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Huber bezeichnete die Mütterrente als Frage der Gerechtigkeit und Anerkennung für ältere Mütter. Trotz Kritik aus den Reihen der CSU und dem sozialen Flügel der CDU schloss er Änderungen am Projekt aus. Seine Haltung steht damit im direkten Widerspruch zu den Bedenken dieser Parteimitglieder.

Huber machte deutlich, dass es innerhalb der CSU keine Debatte über die Mütterrente geben werde. Das Vorhaben bleibt als zentraler Bestandteil der Koalitionspläne auf Kurs. Die Umsetzung hängt von der Finalisierung des Haushalts und der politischen Unterstützung ab.

Quelle