Daimler plant Umstrukturierung ohne Stellenabbau bis 2029
Daimler hat Pläne zur Umstrukturierung seiner Geschäftsbereiche bekannt gegeben und gleichzeitig langfristige Arbeitsplatzsicherheit für die Mitarbeiter zugesagt. Im Rahmen einer neuen Vereinbarung mit den Arbeitnehmervertretern wird das Unternehmen 3 Milliarden Euro in seinen Pensionsfonds einbringen. Die Aktionäre könnten bereits 2019 über die Änderungen abstimmen.
Laut den vorgeschlagenen Plänen könnten Mercedes-Benz Pkw & Transporter sowie Daimler Lkw & Busse zu rechtlich eigenständigen Einheiten werden. Der Automobilkonzern betonte jedoch, dass keine Geschäftsfelder ausgegliedert, Kostensenkungsmaßnahmen, Effizienzprogramme oder Personalabbau umgesetzt werden sollen.
Konzerchef Dieter Zetsche erklärte, das Unternehmen müsse sich anpassen, um wettbewerbsfähig und profitabel zu bleiben. Ein Rahmentarifvertrag mit den Arbeitnehmervertretern verlängert die Beschäftigungsgarantien bis Ende 2029 und schließt in diesem Zeitraum betriebsbedingte Kündigungen aus. Zudem hat Daimler mehrere hundert Millionen Euro für die Umstrukturierung zurückgestellt – vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrats.
Im Rahmen der Vereinbarung erhält der Pensionsfonds eine Aufstockung von 3 Milliarden Euro. Die Beschäftigungsgarantien gelten nun bis zum 31. Dezember 2029. Strukturänderungen bedürfen jedoch noch der Zustimmung der Aktionäre, bevor sie in Kraft treten können.






