Drei Bewerber um die Zukunft der Krankenhausversorgung am Bodensee
Sabrina RoskothDrei Bewerber um die Zukunft der Krankenhausversorgung am Bodensee
Der Landkreis Bodensee gestaltet seine Krankenhausversorgung neu. Drei Unternehmen – die Oberschwabenklinik (OSK), die AMEOS Gruppe und die SRH Holding – haben nun ihre Konzepte eingereicht. Eine endgültige Entscheidung wird bis Mitte Mai 2026 erwartet.
Jeder Bieter legte Pläne zu medizinischen Leistungen, Finanzmodellen und Forderungen nach Unterstützung durch den Landkreis vor. Landrat Luca Wilhelm Prayon bestätigte stetige Fortschritte im Auswahlverfahren.
Am 29. April 2026 wird der Kreistag in einer nicht öffentlichen Sitzung die finanziellen Details präzisieren. Nur die OSK und AMEOS kommen in die nächste Runde, um verbindliche Verträge auszuhandeln. Der dritte Bewerber, die SRH Holding, scheidet aus dem Verfahren aus.
In einer öffentlichen Sitzung am 13. Mai 2026 wird schließlich über den Zuschlag entschieden. Im Mittelpunkt steht die Suche nach einem Partner, der hochwertige medizinische Versorgung innerhalb eines tragfähigen finanziellen Rahmens gewährleisten kann.
Die Entscheidung wird die Weichen für die Krankenhausversorgung in der Region stellen. Der ausgewählte Träger wird auf Basis eines formalen Dienstleistungsvertrags arbeiten. Die weiteren Schritte des Landkreises hängen vom Ausgang der Mai-Abstimmung ab.






