Elbtunnel für SuedLink-Stromtrasse vorzeitig durchstochen – Meilenstein der Energiewende
Nicolai SchlosserElbtunnel für SuedLink-Stromtrasse vorzeitig durchstochen – Meilenstein der Energiewende
Deutschlands Energiewende erreicht Meilenstein: Elbquerung für SuedLink-Stromtrasse vorzeitig durchstochen
Ein entscheidender Abschnitt der Energiewende in Deutschland ist mit dem vorzeitigen Durchbruch des Elbtunnels vollendet worden. Das Bauwerk ist ein zentraler Bestandteil des Stromkorridors SuedLink und wird künftig Hochspannungskabel unter dem Fluss führen.
Der Tunnel erstreckt sich über 5,2 Kilometer und verbindet Wewelsfleth in Schleswig-Holstein mit Wischhafen in Niedersachsen. Die Vortriebsarbeiten erfolgten mehrere Dutzend Meter unter der Elbe, wobei maschinelle Verfahren eingesetzt wurden, um schwierige Bodenverhältnisse – darunter wasserführende Schichten – zu bewältigen.
In den letzten 400 Metern ermöglichten günstige Bedingungen einen zügigen Fortschritt: Die Baucrews erreichten eine maximale Tagesleistung von 32,6 Metern, in der besten Woche sogar 158,7 Meter. Dank dieser Effizienz gelang der Durchbruch früher als ursprünglich geplant.
Nun beginnt die Innenausbauphase sowie die technische Ausstattung des Tunnels. Nach Fertigstellung wird er Hochspannungs-Gleichstromkabel aufnehmen und damit einen Schlüsselsegment des SuedLink-Projekts bilden – ein wichtiger Schritt für den klimafreundlichen Stromtransport durchs Land. Der vorzeitige Durchbruch markiert einen bedeutenden Fortschritt für die gesamte Initiative.
