21 April 2026, 10:31

EnBW plant Teilverkauf seiner Netztochter TransnetBW für Milliardeninvestitionen

Eine Liniengrafik, die die Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

EnBW plant Teilverkauf seiner Netztochter TransnetBW für Milliardeninvestitionen

EnBW prüft Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Netztochter TransnetBW

Der Energiekonzern EnBW erwägt den Verkauf eines Minderheitsanteils an seiner Netztochter TransnetBW. Dabei könnte ein Investor bis zu 49 Prozent des Unternehmens übernehmen, während EnBW die Mehrheit behält. Der Übertragungsnetzbetreiber spielt eine zentrale Rolle bei der deutschen Energiewende und steuert ein überregionales Stromnetz, das sich über Baden-Württemberg und darüber hinaus erstreckt.

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TransnetBW betreibt eines der wichtigsten Stromnetze Deutschlands, das oft als "Rückgrat der Energiewende" bezeichnet wird. Seine Infrastruktur ermöglicht die Verteilung erneuerbarer Energien im gesamten Land. Trotz eines möglichen Teilverkaufs bliebe EnBW Mehrheitseigner des Unternehmens.

Der finanzielle Zufluss aus dem Geschäft würde EnBWs umfassende Investitionspläne unterstützen. Zwischen 2021 und 2025 plant das Unternehmen, rund 12 Milliarden Euro in Wachstumsprojekte zu stecken. Mehr als die Hälfte davon – über 6 Milliarden Euro – fließt in den Ausbau und die Modernisierung der Strom- und Gasnetze.

Es wäre nicht das erste Mal, dass EnBW externe Partner für große Vorhaben ins Boot holt. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen strategische, kapitalintensive Projekte wie Offshore-Windparks und lokale Verteilnetze für externe Investoren geöffnet.

Ein teilweiser Verkauf von TransnetBW würde EnBW zusätzliches Kapital für die Investitionsoffensive verschaffen. Der Netzbetreiber bliebe weiterhin ein zentraler Bestandteil der deutschen Energieinfrastruktur. EnBW konzentriert sich weiterhin auf den Ausbau seines Portfolios, behält dabei aber die Kontrolle über seine Kernassets.

Quelle