16 April 2026, 02:30

Feiertags-Streit: Warum 76 Prozent der Deutschen gegen die Abschaffung sind

Menschen, die auf einem Kopfsteinpflasterweg neben einem Weihnachtsmarkt in Nürnberg, Deutschland, gehen, mit Laternenmasten und Texttafeln im Blickfeld, Gebäuden und bewölktem Himmel im Hintergrund.

Feiertags-Streit: Warum 76 Prozent der Deutschen gegen die Abschaffung sind

Vorschlag zur Abschaffung eines Feiertags in Deutschland stößt auf breite Ablehnung

Die Idee, einen gesetzlichen Feiertag in Deutschland abzuschaffen, hat landesweit Widerstand ausgelöst. Der Vorschlag kam im Rahmen von Regierungsgesprächen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums auf. Doch die Mehrheit der Wähler lehnt die Pläne offenbar entschlossen ab.

Die Debatte entbrannte, nachdem Bundesvertreter vorschlugen, einen Feiertag zu streichen, um die Arbeitszeit und Produktivität zu erhöhen. Befürworter sehen darin einen schnellen Weg, die Wirtschaftsleistung zu steigern. Kritiker hingegen argumentieren, dass dies die tiefer liegenden strukturellen Probleme kaum berühren würde.

Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass nur 21 Prozent der Deutschen den Plan unterstützen, während 76 Prozent ihn ablehnen. Bei den erwerbstätigen Erwachsenen ist der Widerstand noch ausgeprägter: 82 Prozent sind dagegen, nur 16 Prozent dafür.

Die politischen Gräben sind deutlich, aber nicht extrem. Unter den Wählern der unionsgeführten CDU/CSU befürworten 31 Prozent die Abschaffung eines Feiertags, doch 69 Prozent lehnen sie ab. Sowohl im linken als auch im rechten Lager ist die Ablehnung fast einhellig: 85 Prozent der Linkspartei-Anhänger und 87 Prozent der Wähler der rechtspopulistischen AfD lehnen den Vorschlag ab.

Beamte befürchten zudem öffentliche Empörung, sollte ein Feiertag gestrichen werden. Viele halten den Schritt für unpopulär und wenig aussichtsreich, um spürbare wirtschaftliche Vorteile zu bringen.

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Der Vorschlag trifft auf massiven Widerstand quer durch das politische Spektrum. Da nur eine kleine Minderheit dafür ist, erscheint eine Abschaffung unwahrscheinlich. Die Regierung könnte nun nach anderen Lösungen suchen, um die Produktivitätsprobleme anzugehen.

Quelle