04 May 2026, 21:03

Freiburg revolutioniert Verkehr mit Milliarden-Förderung für Rad- und Fußwege

Gebäude säumen eine Straße, auf der einige Menschen Fahrräder fahren.

Freiburg revolutioniert Verkehr mit Milliarden-Förderung für Rad- und Fußwege

Freiburg beschleunigt Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrskonzepte nach Förderoffensive Baden-Württembergs

Nach einer großen Förderinitiative des Landes Baden-Württemberg treibt Freiburg die Wende hin zu einer grüneren Verkehrspolitik voran. Das am Montag, den 4. Mai 2026, vorgestellte Programm sieht umfangreiche Investitionen in Rad- und Fußverkehrsprojekte in der gesamten Stadt vor. Rund 20 lokale Vorhaben erhalten bereits im Rahmen der Gesamtinitiative Unterstützung.

Die Landesmittel fließen vor allem in sichere und besser befahrbare Routen für Radfahrerinnen, Radfahrer und Fußgänger. Zu den zentralen Maßnahmen zählen barrierefreie Überquerungshilfen, durchgängige Wegeverbindungen sowie eine bessere Anbindung an Busse und Straßenbahnen. Besonders frequentierte Straßen wie die Breisacher Straße und die Lehener Straße sollen im Rahmen des Plans aufgewertet werden.

Auch die Expressradroute FR2 wird ausgebaut, um Radfahrenden schnellere Verbindungen durch die Stadt zu ermöglichen. Über das Freiburger Stadtgebiet hinaus soll die Förderung die Anbindung in Richtung Waldkirch und Emmendingen verbessern. Die Projekte sind Teil einer übergeordneten Strategie im Rahmen des Klimamobilitätsplans, bei dem Freiburg als Pilotkommune fungiert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bis 2030 sollen landesweit etwa 1.000 Maßnahmen umgesetzt werden. Die Gesamtinvestitionen werden voraussichtlich über 1 Milliarde Euro liegen, wobei Freiburg eine zentrale Rolle bei der Erprobung innovativer Verkehrslösungen einnimmt.

Die Mittel werden in den kommenden Jahren schrittweise bereitgestellt, die ersten Bauarbeiten sollen bald beginnen. Der Freiburger Anteil konzentriert sich darauf, Radfahren und Zu-Fuß-Gehen sicherer und attraktiver zu gestalten. Als Teil des Klimamobilitätsplans erhält die Stadt zudem zusätzliche Unterstützung für langfristige Veränderungen im Verkehrssektor.

Quelle