26 March 2026, 16:35

Grenzbeamte entlarven gefälschte Pässe bei Routinekontrolle in Weil am Rhein

Alter deutscher Reisepass mit zwei Stempeln auf schwarzem Hintergrund.

Grenzbeamte entlarven gefälschte Pässe bei Routinekontrolle in Weil am Rhein

Zwei Reisende wurden an einem deutschen Grenzübergang gestoppt, nachdem sie versucht hatten, mit gefälschten Pässen ins Land einzureisen. Der Vorfall ereignete sich am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein, wo die Behörden die Täuschung bei einer Routinekontrolle aufdeckten.

Das Duo präsentierte auf ihren Smartphones angezeigte Abbildungen taiwanesischer Pässe als Ausweisdokumente. Beamte erkannten jedoch schnell Anzeichen von Fälschungen in den Unterlagen. Beide Personen wurden anschließend befragt und als chinesische Staatsbürger identifiziert.

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Die Bundespolizei leitete gegen die beiden ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung und Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht ein. In der Folge erhielten sie Einreiseverbote und wurden in die Schweiz zurückgeschickt.

Daten zu gefälschten Pässen an deutschen Grenzen bleiben begrenzt. Zwar wurden im Jahr 2025 rund 62.500 irreguläre Einreisen registriert, doch exakte Zahlen zu Fällen mit gefälschten Dokumenten im vergangenen Jahr liegen nicht vor. Berichte vom März 2026 verweisen auf vereinzelte Vorfälle, etwa am Flughafen Köln/Bonn. Das Bundeskriminalamt (BKA) ermittelte 2025 insgesamt 18 Netzwerke, die falsche Dokumente herstellten, wobei regionale Fälle wie 22.400 Fälschungen in Nordrhein-Westfalen dokumentiert wurden. Gefälschte Ausweispapiere machten 14 Prozent der Betrugsfälle aus, doch spezifische Zahlen zu Grenzkontrollen sind unklar.

Den beiden Personen drohen nun mögliche rechtliche Konsequenzen in Deutschland. Ihr gescheiterter Versuch unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen durch Dokumentenfälschungen an Grenzübergängen. Die Behörden bleiben wachsam und gehen gegen solche Fälle vor, sobald sie bekannt werden.

Quelle