Guardiolas Abschied von Manchester City markiert das Ende einer Ära
Katherina HermannGuardiolas Abschied von Manchester City markiert das Ende einer Ära
Pep Guardiola tritt nach zehn Jahren als Trainer von Manchester City zurück. Sein Abschied fällt kurz vor dem letzten Ligaspiel der Saison gegen Aston Villa. Der ehemalige Mannschaftskapitän des Vereins, Vincent Kompany, hat über den tiefgreifenden Einfluss gesprochen, den Guardiola auf seine eigene Trainerkarriere hatte.
Guardiola übernahm 2016 das Amt bei Manchester City und formte das Team zu einer dominierenden Kraft im Fußball. Unter seiner Führung gewann der Klub die Champions League, sechs Meisterschaften in der Premier League sowie drei FA Cups. Sein unermüdlicher Einsatz für Erfolg hinterließ bei Spielern und Mitarbeitern gleichermaßen bleibende Spuren.
Vincent Kompany, der von 2016 bis 2019 als Verteidiger und Kapitän unter Guardiola spielte, bezeichnete den Trainer als prägende Figur in seinem Leben. Obwohl sie keine engen Freunde waren, vertraute Kompany Guardiolas Entscheidungen bedingungslos. Der Belgier führte Guardiolas Einfluss als Auslöser für seinen eigenen Ehrgeiz an, selbst Trainer zu werden.
Guardiolas Abschied wurde kurz vor dem Saisonfinale bekannt gegeben. Enzo Maresca, sein ehemaliger Assistent bei City, gilt nun als Favorit für die Nachfolge als Cheftrainer.
Guardiola hinterlässt ein Erbe aus Titeln und eine Generation von Spielern, die zu Trainern wurden. Kompany, inzwischen selbst als Trainer tätig, hat oft Guardiolas Methoden als Grundlage für seinen eigenen Ansatz genannt. Der Verein beginnt mit Maresca, der eng unter Guardiolas Anleitung arbeitete, eine neue Ära.






