GWW modernisiert 100 Wohnungen in Kostheim und spart 255 Tonnen CO₂ ein
Nicolai SchlosserGWW modernisiert 100 Wohnungen in Kostheim und spart 255 Tonnen CO₂ ein
Die Wiesbadener Wohnbau (GWW) hat die dritte Phase ihres großen Sanierungsprojekts in der Hochheimer Straße in Kostheim abgeschlossen. Die Arbeiten umfassen die Häuser mit den Nummern 40 bis 44 und sind Teil einer umfassenden Initiative zur Modernisierung des Wohnraums bei gleichzeitiger Erfüllung der Klimaziele.
Im Rahmen des Projekts werden die Gebäude auf den KfW-Effizienzhaus-85EE-Standard aufgewertet. Wo möglich, kommen Photovoltaikanlagen zum Einsatz, um die Energieeffizienz zu steigern. Die Wärmeversorgung erfolgt künftig über zwölf Wärmepumpen, wodurch der jährliche CO₂-Ausstoß um 255 Tonnen reduziert wird.
Die ersten vier Bauabschnitte umfassen 100 sanierte Wohnungen sowie sechs Neubauwohnungen, die durch Dachgeschossausbauten entstanden sind. Insgesamt wurden hier über 6.000 Quadratmeter Wohnfläche modernisiert. Die Gesamtinvestition für das gesamte Vorhaben beläuft sich auf mehr als 20 Millionen Euro.
Auch die Außenanlagen wurden neu gestaltet, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern. Ein neuer Spielplatz wurde errichtet, und für die vierte Phase ist ein Spielturm geplant. Thomas Keller, Geschäftsführer der GWW, betonte die Bedeutung der Sanierung von Bestandswohnraum, um Klimaziele zu erreichen und modernen Wohnraum zu schaffen. Dr. Patricia Becher, Stadträtin für Soziales und Vorsitzende des GWW-Aufsichtsrats, hob ebenfalls die Rolle dieser Maßnahmen für die Klimaneutralität hervor.
Die abgeschlossene Phase markiert einen wichtigen Schritt im Sanierungsprogramm der GWW. Die modernisierten Gebäude bieten nun eine verbesserte Energieeffizienz und bessere Wohnbedingungen. Weitere Bauabschnitte werden die Vorteile auf noch mehr Mieter ausweiten.






