Hamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre als kulturelles Gedächtnis der Stadt
Nicolai SchlosserHamburgs Geschichtsmuseum feiert 100 Jahre als kulturelles Gedächtnis der Stadt
Hamburgs Museum für Geschichte (MHG) feiert am 28. August 2022 sein 100-jähriges Jubiläum. Die bedeutende Einrichtung, eines der größten stadtgeschichtlichen Museen Europas, öffnete 1922 erstmals seine Türen und ist bis heute ein zentraler Pfeiler des kulturellen Lebens der Hansestadt. Anlässlich des Jubiläums lädt ein Museumsfest mit freiem Eintritt Besucher ein, die vielfältigen Sammlungen und das reiche Erbe der Institution zu entdecken.
Das MHG wurde am 13. August 1922 gegründet und hat sich seitdem zu einem unverzichtbaren Archiv der Hamburger Vergangenheit entwickelt. Seine umfangreichen Bestände und Ausstellungen zeichnen die Entwicklung der Stadt nach und bieten greifbare Bezüge zu Jahrhunderten des lokalen Lebens. Die Rolle des Museums beschränkt sich dabei nicht auf die Bewahrung des Kulturguts – es fungiert zugleich als kollektives Gedächtnis für Bürger und Forscher gleichermaßen.
Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten werden zwei Sonderausstellungen gezeigt. "Von der Geschichte inspiriert: 100 Perspektiven auf 100 Jahre" präsentiert vielfältige Deutungen der Wirkung des Museums. Parallel dazu rückt "Eine Stadt in Farben" die lebendige visuelle Geschichte Hamburgs durch Kunst und Fotografie in den Fokus.
Auch das historische Museumsgebäude in Hamburg-Neustadt durchläuft derzeit eine umfassende Modernisierung. Das 2015 mit 36 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln finanzierte Projekt zielt darauf ab, die Infrastruktur zu verbessern, ohne den geschützten Denkmalsstatus zu beeinträchtigen.
Das Jubiläumsfest am 28. August bietet freien Zugang zu Ausstellungen, Aufführungen und Mitmachaktionen. Besucher können einzigartige Exponate erkunden und die sich wandelnde Rolle des Museums bei der Dokumentation der Hamburger Geschichte erleben. Die Veranstaltung unterstreicht die anhaltende Bedeutung des MHG als kultureller Mittelpunkt und Hüter des städtischen Erbes.






