Hitze lässt Straßen schmelzen – Autofahrer müssen jetzt besonders aufpassen
Sabrina RoskothHitze lässt Straßen schmelzen – Autofahrer müssen jetzt besonders aufpassen
Extreme Hitze lässt Straßenoberflächen aufweichen und verformen
In der gesamten Region führt die extreme Hitze dazu, dass Straßenbeläge weich werden und sich verformen. Das Verkehrsministerium hat Warnungen an Autofahrer herausgegeben – insbesondere an diejenigen, die schwere Fahrzeuge steuern oder vielbefahrene Strecken nutzen. Bei direkter Sonneneinstrahlung können die Temperaturen auf den Straßen über 60 °C erreichen.
Da die nächtliche Abkühlung nicht ausreicht, verliert der Bindemittelanteil im Asphalt an Stabilität. Die Folge: Es bilden sich Spurrinnen, Beulen und lose Belagsteile auf der Fahrbahnoberfläche. Auch der Landesbauernverband warnt vor der zusätzlichen Belastung der ohnehin schon maroden Straßen während der Hitzewelle.
In Brandenburg hat inzwischen die Getreideernte begonnen, was zu vermehrtem Schwerlastverkehr in den südlichen Regionen führt. Autofahrern wird geraten, nicht dringende Fahrten möglichst in kühlere Tageszeiten zu verlegen. Das Verkehrsministerium empfiehlt Lkw-Fahrern und anderen Schwerverkehrsteilnehmern, ihre Routen besonders sorgfältig zu planen.
Verformte Fahrbahnoberflächen, loser Asphalt und Schotterstellen erhöhen das Unfallrisiko – vor allem für Motorradfahrer. Die Behörden raten zu besonderer Vorsicht auf stark frequentierten Straßen, um weitere Schäden am Belag zu vermeiden. Die Hitzewelle macht die Straßen für alle Verkehrsteilnehmer gefährlicher. Besonders für Zweiradfahrer bergen Verwerfungen und herumliegendes Material spezifische Risiken. Autofahrer werden aufgefordert, ihre Pläne anzupassen und bis zur Besserung der Bedingungen besonders umsichtig zu fahren.
