05 May 2026, 12:34

Hunderte protestieren gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy in Halle

Gruppe von Menschen in einem Fitnessstudio mit ausgestreckten Armen, umgeben von Fitnessgeräten und Flaschen, mit einer Spiegelwand und Deckenleuchten im Hintergrund.

Hunderte protestieren gegen rechtsextreme Verstrickungen der Gladiator Fight Academy in Halle

Hunderte Demonstranten versammelten sich am Samstag vor dem Hauptbahnhofs von Halle, um die Schließung der Gladiator Fight Academy zu fordern. Das Fitnessstudio steht im Verdacht, mit rechtsextremen Kreisen verbunden zu sein, und wird beschuldigt, Gewalt und Diskriminierung zu fördern. Organisiert wurde die Kundgebung von der antifaschistischen Gruppe Daumen runter, die eine große Zahl junger Protestteilnehmer mobilisierte.

Im Fokus der Demonstration stand die Gladiator Fight Academy, die Kritiker als Treffpunkt für rechtsextreme Rekrutierung brandmarken. Zu ihrem Kernteam gehört Theo Weiland, ein bekannter deutscher Kämpfer und ehemaliger Anführer des Jungsturm Erfurt. Ein weiterer Schlüsselfigur, Christopher Henze, soll Verbindungen zur rechtsextremen Hooligan-Szene des 1. FC Lokomotive Leipzig haben. Hans Krüger, ein Nachwuchstrainer des Studios und Anhänger von Energie Cottbus, tritt ebenfalls bei dessen Veranstaltungen an.

Die jüngste Austragung der Gladiator Fight Series fand in Teutschenthal statt und wurde von den Betreibern des Studios veranstaltet. Berichten zufolge nahmen auch AfD-Kandidaten teil, was die Befürchtungen über politische Verstrickungen weiter schürte. Die Veranstaltung selbst wurde in einem kommunalen Kultur- und Gemeinschaftszentrum abgehalten – eine Entscheidung, die bei den Demonstranten auf Empörung stieß.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Robert Claus, ein entschiedener Gegner des Studios, warf diesem vor, Gewalt und Diskriminierung offen zu dulden. Die Protestierenden skandierten Parolen wie „Nazis raus aus unseren Kiezen!“ und forderten die sofortige Schließung der Einrichtung.

Die Kundgebung unterstrich den wachsenden Widerstand gegen die Gladiator Fight Academy und ihre mutmaßlichen rechtsextremen Verbindungen. Lokale Aktivisten kündigten an, den Druck auf die Behörden aufrechterhalten zu wollen, um die Aktivitäten des Studios zu untersuchen. Trotz der öffentlichen Empörung bleibt die Einrichtung vorerst in Betrieb.

Quelle