ICE nach Köln evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Großeinsatz aus
Katherina HermannICE nach Köln evakuiert: Mysteriöser Geruch löst Großeinsatz aus
Ein ICE-Hochgeschwindigkeitszug auf dem Weg nach Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem sich in einem der Wagen ein seltsamer Geruch ausgebreitet hatte. Der Vorfall führte zu einer vierstündigen Sperrung der Strecke und löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei aus.
Der Geruch war erstmals während der Fahrt wahrgenommen worden. Eine Zugbegleiterin kollabierte, ein weiterer Fahrgast erlitt einen Panikanfall, woraufhin der Zug zu einem ungeplanten Halt gezwungen wurde. Alle 177 Passagiere mussten den Zug in Trechtingshausen verlassen, damit der betroffene Wagen belüftet werden konnte.
Feuerwehr und Polizei rückten an, nachdem die Ursache des Geruchs zunächst unklar blieb. Bei der Durchsuchung wurde eine nicht identifizierte Flüssigkeit im Zug entdeckt. Die Ermittler arbeiten weiterhin daran, um was es sich dabei handelte.
Die Zugsysteme wurden überprüft, jedoch keine technischen Mängel festgestellt. Später setzte der Zug seine Fahrt ohne Fahrgäste fort. Unterdessen wurden Ersatzbusse organisiert, um die gestrandeten Reisenden zu ihren Zielen zu bringen.
Die Strecke in Richtung Köln blieb fast vier Stunden lang gesperrt, bevor der Betrieb wieder aufgenommen wurde. Die Ursache des Geruchs und die im Zug gefundene Flüssigkeit sind bisher noch nicht geklärt. Die Passagiere erreichten ihre Ziele mit Bussen, während der Zug wieder freigegeben wurde. Die Behörden untersuchen den Vorfall weiterhin.






