Köln-Ossendorf bekommt nachhaltigen Logistikpark für 95 Millionen Euro
Nicolai SchlosserKöln-Ossendorf bekommt nachhaltigen Logistikpark für 95 Millionen Euro
Ein ehemaliges Industriegebiet in Köln-Ossendorf soll zu einem modernen Logistik- und Gewerbepark umgestaltet werden. Der Projektentwickler Verdion investiert 95 Millionen Euro in das Vorhaben und verwandelt das Gelände in einen nachhaltigen Knotenpunkt für Stadtlogistik. Das Projekt markiert zudem die erste LiteHub-Entwicklung des Unternehmens in Deutschland.
Die neue Anlage wird über 37.859 Quadratmeter Mietfläche verfügen, die auf zwei Nutzungstypen aufgeteilt ist. Fünf kleinere LiteHub-Einheiten mit Größen zwischen 2.000 und 3.500 Quadratmetern bieten 13.695 Quadratmeter flexible Fläche. Daneben entstehen zwei größere Logistikeinheiten mit jeweils rund 10.000 Quadratmetern, die weitere 24.164 Quadratmeter hinzufügen.
Das gesamte Projekt erfüllt den EG-40-Energiestandard und strebt die DGNB-Gold-Zertifizierung an. Der Betrieb wird zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien erfolgen, der Baubeginn ist für Anfang 2027 geplant. Das Gelände ist Teil des European Logistics Fund 2 (VELF 2) von Verdion, der Modernisierungen und Neubauten in Schlüsselmärkten wie Deutschland, Dänemark und Schweden vorantreibt.
Dies folgt auf den jüngsten Kauf eines 32.000 Quadratmeter großen Brachlandgrundstücks in Rastatt nahe der deutsch-französischen Grenze durch Verdion. BNP beriet den Verkäufer, während GSK Stockmann die rechtlichen Belange für Verdion übernahm. Die ökologische Due Diligence führte Mull und Partner durch.
Der Logistik- und Gewerbepark in Köln-Ossendorf wird eine Mischung aus flexiblen und großflächigen Logistikflächen bieten. Mit seinem Fokus auf Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien passt das Projekt in die übergeordnete Strategie von Verdion im europäischen Logistiksektor. Nach Fertigstellung soll die Anlage als zentraler Knotenpunkt für die Stadtlogistik dienen.






