KSI in der Kritik: Gewalt-Witz gegen Schwangere sorgt für Empörung
Ein im Jahr 2017 wiederaufgetauchtes Video hat dem „Britain’s Got Talent“-Juror KSI Kritik eingebracht. In dem Clip macht er einen Witz über Gewalt gegen schwangere Frauen. Die Äußerungen wurden inzwischen von einer führenden Hilfsorganisation für häusliche Gewalt scharf verurteilt.
Das Video zeigt KSI im Gespräch mit seiner Mutter über sicheren Sex. Als sie ihn daran erinnert, ein Kondom zu benutzen, antwortet er, dass er, falls eine Frau schwanger werde, stattdessen „dem Baby einen Schlag versetzen“ würde. Der Witz stammte aus einem vor sieben Jahren auf YouTube hochgeladenen Video.
Die Organisation Women’s Aid, die Überlebende häuslicher Gewalt unterstützt, positionierte sich deutlich gegen die Aussagen. Sie argumentierte, dass solche „Witze“ Gewalt verharmlosen und weniger schwerwiegend erscheinen lassen. Die Hilfsorganisation wies auf die schädlichen Folgen hin, die die Normalisierung gewalttätiger Sprache mit sich bringt.
KSI hat sich inzwischen zu der Kritik geäußert. Er zeigte Reue für seine früheren Worte und sein damaliges Verhalten und betonte, dass sich seine Einstellung im Laufe der Zeit geändert habe.
Die Kontroverse kommt zu einem Zeitpunkt, an dem KSI als Juror bei Britain’s Got Talent tätig ist. Seine früheren Äußerungen sind im Zuge seines wachsenden öffentlichen Profils wieder in den Fokus gerückt. Die Kritik von Women’s Aid unterstreicht die anhaltenden Bedenken darüber, wie gewalttätige Sprache in Medien und Unterhaltung behandelt wird.






