26 March 2026, 16:34

Luxusgüter für 24.000 Euro: Mann steht wegen Steuerhinterziehung unter Verdacht

Goldes Abzeichen mit der Aufschrift "U.S. Zoll- und Grenzschutzbeamter" auf einem weißen Hintergrund.

Luxusgüter für 24.000 Euro: Mann steht wegen Steuerhinterziehung unter Verdacht

Ein 43-jähriger Mann aus dem Raum Stuttgart sieht sich wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung mit Ermittlungen konfrontiert, nachdem Zollbeamte unangemeldete Luxusgüter im Wert von über 24.000 Euro beschlagnahmt hatten. Der Vorfall ereignete sich an einem Grenzübergang, wo die Beamten feststellten, dass die mitgeführten Waren die gesetzliche Freigrenze für zollfreie Einfuhren deutlich überschritten.

Der Reisende war von Mitarbeitern des Hauptzollamts Singen bei der Einreise nach Deutschland kontrolliert worden. In seinem Gepäck entdeckten die Beamten Kleidung und eine Armbanduhr mit einem Gesamtwert von mehr als 24.000 Euro. Nach EU-Recht dürfen Personen ab 17 Jahren Waren aus Nicht-EU-Ländern wie der Schweiz im Wert von bis zu 300 Euro zollfrei einführen. Die beschlagnahmten Güter lagen damit über 80-mal über dem erlaubten Freibetrag.

Der Mann räumte ein, zollpflichtige Waren mitzuführen, behauptete jedoch, am vorherigen Grenzübergang sei kein Zollpersonal anwesend gewesen. Um seine Reise fortsetzen zu können, zahlte er vor Ort etwa 4.600 Euro an Einfuhrabgaben. Die Behörden leiteten den Fall inzwischen an die Bußgeld- und Strafsachenstelle des Hauptzollamts Karlsruhe weiter.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mittlerweile wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung gegen den Reisenden eingeleitet. Das weitere Vorgehen hängt von der Auswertung der Beweislage und den anwendbaren Zollvorschriften ab.

Der Fall unterstreicht die strenge Kontrolle der zollfreien Einfuhrgrenzen für Waren in die EU. Zwar konnte der Mann durch die Zahlung von 4.600 Euro seine Reise fortsetzen, doch müssen er nun mit möglichen rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Zollbehörden überwachen weiterhin die Grenzübergänge, um unangemeldete Importe zu verhindern.

Quelle