20 March 2026, 16:33

Mannheim setzt 459.000 Euro für faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein

Eine Europakarte mit allen europäischen Akademien in Blau hervorgehoben und mit "ALLEA Alle Europäischen Akademien" beschriftet.

Mannheim setzt 459.000 Euro für faire Chancen auf dem Arbeitsmarkt ein

Mannheim hat seine regionale Arbeitsmarktstrategie für die Förderperiode bis 2027 überarbeitet. Der neue Plan legt den Schwerpunkt auf Geschlechtergerechtigkeit, Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit. Dies erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Stadt 459.410 Euro aus dem baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration erhält.

Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+), der den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt in Europa fördert. Das Geld fließt in Maßnahmen zur Beschäftigungsfähigkeit, berufliche Ausbildung sowie in die Verringerung der Quote vorzeitiger Schulabgänger.

Das ESF+-Programm zielt darauf ab, die Berufschancen für Menschen zu verbessern, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Ein zentrales Anliegen ist die Unterstützung von Mädchen, Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund beim Einstieg in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Zudem stärkt die Förderung die berufliche Bildung und beugt vorzeitigem Schulabbruch vor.

Mannheims Zuweisung von 459.410 Euro hebt sich im Vergleich zu anderen Regionen Baden-Württembergs ab. So erhält etwa der Landkreis Konstanz 249.160 Euro, der Landkreis Lörrach 209.090 Euro und Freiburg 188.261 Euro. Diese Beträge stammen aus einem Gesamtbudget des ESF+ von rund 218 Millionen Euro für den Zeitraum 2021–2027, das auf 42 regionale Arbeitsgruppen verteilt wird.

Die Mannheimer ESF-Arbeitsgruppe hat die Strategie der Stadt an diesen Zielen ausgerichtet. Ihr Plan betont Querschnittsthemen wie Gleichstellung und Nichtdiskriminierung. Im Mittelpunkt steht die Investition in Menschen und die Stärkung des lokalen Arbeitsmarktes.

Die aktualisierte Strategie wird Mannheims Einsatz der ESF+-Mittel im Jahr 2027 lenken. Die 459.410 Euro fließen in Ausbildungsprogramme, Beschäftigungsinitiativen und Maßnahmen zur sozialen Inklusion. Der Ansatz der Stadt spiegelt die übergeordneten Bemühungen wider, Ungleichheit zu verringern und die wirtschaftlichen Chancen in ganz Baden-Württemberg zu verbessern.

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