Massive Verkehrsbehinderungen in Freiburg durch Anti-AfD-Demo am Mittwoch
Katherina HermannMassive Verkehrsbehinderungen in Freiburg durch Anti-AfD-Demo am Mittwoch
Freiburg erwartet am Mittwoch, dem 11. Februar, massive Verkehrsbehinderungen
In Freiburg kommt es am Mittwoch, dem 11. Februar, zu erheblichen Verkehrseinschränkungen, da eine Demonstration gegen die AfD stattfindet. Die Kundgebung unter dem Motto "Keinen Schritt zurück – Stoppt die AfD!" beginnt am Europaplatz und zieht anschließend zum Bürgerhaus Zähringen, wo eine Veranstaltung der AfD geplant ist.
Die Protestaktion startet um 16 Uhr am Europaplatz, der Demonstrationszug setzt sich um 17 Uhr in Bewegung. Die Organisatoren haben eine Route über die Habsburgerstraße und die Zähringer Straße vorgesehen, die ab 17 Uhr vollständig für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Auch der öffentliche Nahverkehr ist betroffen: Ab etwa 15:15 Uhr passt die Freiburger Verkehrs AG (VAG) ihr Angebot an. Die Straßenbahnlinie 2 verkehrt nur zwischen Günterstal und Eugen-Martin-Straße, die Linie 3 fährt zwischen Munzinger Straße und Bertoldsbrunnen. Die Linie 5 endet vorzeitig an der Erbprinzenstraße, und die Buslinie 27 fällt für die Dauer der Demonstration komplett aus.
Trotz der Proteste bleibt der Zugang zur AfD-Veranstaltung im Bürgerhaus Zähringen möglich. Frühere Kundgebungen gegen die AfD in Freiburg zogen zahlreiche Teilnehmer an, offizielle Schätzungen zur Teilnehmerzahl liegen jedoch nicht vor.
Die Demonstration wird ab dem frühen Nachmittag zu Verzögerungen für Autofahrer und ÖPNV-Nutzer führen. Die Straßensperrungen und Fahrplanänderungen bleiben bis zum Ende des Demonstrationszugs bestehen. Anwohner und Pendler werden aufgefordert, Ausweichrouten zu planen oder zusätzliche Fahrzeit einzuberechnen.
Anti-AfD Demo in Freiburg: 1,800 Teilnehmer, Polizei-Einsätze und Festnahmen
Die Anti-AfD-Demonstration in Freiburg am 11. Februar lockte etwa 1,800 Teilnehmer an und eskalierte in Zusammenstößen mit der Polizei. Wichtige Entwicklungen waren:
- Vermummte Aktivisten versuchten, Barrieren zu überwinden, was den Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei erforderte.
- Sitzblockaden und beschädigte Sicherheitseinrichtungen wurden gemeldet, wobei sieben Festnahmen erfolgten.
- Unterbodenstacheln unter Polizeifahrzeugen wurden entdeckt, was Sicherheitsbedenken während der Demonstration aufwarf.






