21 March 2026, 22:26

München leuchtet für Eid – während Stuttgart im Verkehrschaos versinkt

Animierter Halbmond mit einer Moscheen-Silhouette im Hintergrund und dem Text "Ramadan Kareem" darauf.

München leuchtet für Eid – während Stuttgart im Verkehrschaos versinkt

München beendete in diesem Jahr den Ramadan mit einer beeindruckenden Lichtinstallation am Alten Rathaus. Die Fassade erstrahlte mit dem Gruß "Frohes Eid-Fest" in 13 Sprachen – Teil einer städtischen Initiative zur Förderung von Integration. Unterdessen sorgte in Stuttgart eine große Versammlung von Muslimen für Verkehrschaos, als Tausende das Fest feierten.

Die Münchner Illumination folgte einem Beschluss des Stadtrats aus dem Jahr 2024 mit dem Titel "Gegen antimuslimischen Rassismus – Demokratie stärken". Vertreter der Stadt bezeichneten die Lichtaktion als Zeichen der Offenheit und als Möglichkeit, das muslimische Leben in München sichtbarer zu machen. Aus anderen deutschen Städten wurden in diesem Jahr keine vergleichbaren Initiativen gemeldet.

In Stuttgart nahmen etwa 3.000 Menschen an einem Freiluftgebet zum Eid al-Fitr teil. Die Veranstaltung dauerte etwa eine Stunde, doch die Auswirkungen hielten an, als die Teilnehmer gleichzeitig den Ort verließen. Die Polizei, die nur kurzfristig informiert worden war, musste improvisieren, um die Situation zu bewältigen.

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Mehrere Straßen wurden vorübergehend gesperrt, und im Berufsverkehr kam es stellenweise zum Stillstand. Beamte forderten Verstärkung an, um die Verkehrsbehinderungen in den Griff zu bekommen. Unklar blieb, ob die Organisatoren die Versammlung offiziell angemeldet hatten.

Während die Lichtinstallation in München als geplantes Symbol der Anerkennung für die muslimische Gemeinschaft stand, zeigte die spontane Zusammenkunft in Stuttgart die logistischen Herausforderungen auf – mit Verkehrsbehinderungen, die ein Polizeieinsatz erforderlich machten. Beide Ereignisse spiegelten unterschiedliche Wege wider, wie in deutschen Städten das Ende des Ramadan begangen wird.

Quelle