07 June 2026, 00:29

Piers Morgan warnt vor Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt die Fälschungen nicht

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Attrappe von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor Deepfakes – selbst seine Mutter erkennt die Fälschungen nicht

Deepfake-Videos von Piers Morgan verbreiten sich in sozialen Medien – selbst seine Mutter erkennt den Unterschied nicht

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Täuschend echte Deepfake-Videos, die Piers Morgans Sendung Uncensored imitieren, haben sich in sozialen Netzwerken ausgebreitet – so überzeugend, dass selbst seine Mutter Schwierigkeiten hatte, sie vom Original zu unterscheiden. Der Moderator äußert nun Bedenken hinsichtlich KI-generierter Identitätsfälschungen und kritisiert zugleich das SXSW London, weil es den verbotenen Kommentator Cenk Uygur nicht in Schutz genommen habe.

Unterdessen betont das Festival seine Verpflichtung zur Meinungsfreiheit: Über 800 Redner:innen und Künstler:innen wirken in dieser Woche mit.

Morgan hatte kürzlich enthüllt, dass im Netz gefälschte Ausschnitte aufgetaucht seien, die vorgäben, aus seiner Sendung Uncensored zu stammen. Seine Mutter habe nach dem Ansehen eines solchen Clips nicht zwischen Fälschung und Original unterscheiden können. Zwar räumt er ein, dass die Technologie immer besser werde, doch bleibt er überzeugt, in Debatten überzeugender zu sein als jede KI.

Auch andere Prominente sind von Deepfakes betroffen: Die Sängerin Katherine Jenkins gab zu, dass sie Inhalten auf Plattformen wie TikTok kaum noch vertraut – aus Angst, manipulierte Videos könnten sie falsch darstellen.

Kritik an SXSW London nach Einreiseverbot für Cenk Uygur Zudem warf Morgan dem SXSW London vor, nicht Stellung bezogen zu haben, nachdem das britische Innenministerium dem US-Kommentator Cenk Uygur und seinem Neffen Hasan Piker die Einreise nach Großbritannien verweigert hatte. Die Festivalverantwortlichen wiesen darauf hin, dass Einreiseentscheidungen allein bei der Regierung lägen. Gleichzeitig bekräftigten sie ihre Unterstützung für Morgans Recht auf freie Meinungsäußerung – selbst wenn sich seine Kritik gegen die eigene Veranstaltung richtet.

Das noch bis Ende dieser Woche laufende SXSW London präsentiert mehr als 800 Redner:innen, Künstler:innen und Filmvorführungen. Ein Sprecher betonte, das Festival bringe bewusst vielfältige Stimmen zusammen, habe jedoch keinen Einfluss auf die britische Visapolitik.

Zunehmende Skepsis gegenüber Online-Inhalten Die Verbreitung von KI-generierten Fälschungen lässt Persönlichkeiten wie Morgan und Jenkins an der Glaubwürdigkeit digitaler Inhalte zweifeln. Währenddessen führt SXSW London sein Programm fort und stellt klar, in Visastreitigkeiten keine Rolle zu spielen. Das Festival bleibt seinem Anspruch treu, offene Debatten zu fördern – unabhängig von unterschiedlichen Standpunkten.

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