29 June 2026, 22:39

Rücktritt des Berliner Philharmoniker-Intendanten markiert das Ende einer Ära

Sehr geehrte Andrea Zietzschmann,

Rücktritt des Berliner Philharmoniker-Intendanten markiert das Ende einer Ära

Intendant der Berliner Philharmoniker tritt nach elf Jahren zurück

Nach elf Jahren an der Spitze wird der künstlerische Leiter der Berliner Philharmoniker sein Amt niederlegen. Die Entscheidung fällt, nachdem sein Vertrag nicht verlängert wurde – trotz seines prägenden Einflusses auf das künstlerische Profil und den Klang des Orchesters. Der Abschied erfolgt in einer Phase des Widerstands gegen die Berliner Sparmaßnahmen, die das Ensemble belasten.

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Während seiner Amtszeit spielte der Intendant eine zentrale Rolle bei der Ausrichtung des Orchesters. Er berief Kirill Petrenko zum Chefdirigenten, eine Entscheidung, die den Ruf der Philharmoniker weiter festigte. Zudem setzte er sich gegen Kürzungen des Budgets zur Wehr und verteidigte die künstlerischen Standards der Institution.

Die Trennung wurde bekannt gegeben, bevor sich die Lage weiter zuspitzen konnte. In Salzburg hat die Suche nach einem Nachfolger bereits begonnen; der neue Intendant soll im Herbst 2027 seine Arbeit aufnehmen.

Abseits des Konzertsaals erlebte der künstlerische Leiter eine überraschende Begegnung mit einem Autor bei einem Fußballspiel in Peking. Die Berliner Philharmoniker hatten das Spiel gewonnen, doch der Intendant zeigte sich wenig begeistert, als der Schriftsteller das Spielfeld stürmte.

Mit dem Rücktritt des Intendanten endet eine Ära für die Berliner Philharmoniker. Seine Führung hinterlässt bleibende Spuren im Klang und in der Ausrichtung des Orchesters. Die Suche nach einem Nachfolger läuft nun auf Hochtouren – mit einem klaren Zeitplan für den Übergang.

Quelle