21 March 2026, 06:28

Stuttgart diskutiert lebendige Innenstädte – wie Ortskerne neu gedacht werden

Ein belebter Stadtmarkt mit einem "City Mall Now Open"-Schild, umgeben von Gebäuden, Schildern, Geländern, Pflanzen, Bäumen, Strommasten mit Drähten und einem bewölkten Himmel.

Stuttgart diskutiert lebendige Innenstädte – wie Ortskerne neu gedacht werden

Über 200 Fachleute diskutieren in Stuttgart über die Zukunft von Innenstädten und Ortskernen

Am 23. Juni 2025 trafen sich in Stuttgart mehr als 200 Expertinnen und Experten zum ersten Fachkongress "Innenstädte und Ortskerne neu denken". Veranstaltet vom Wirtschaftsministerium sowie dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, stand die Belebung urbaner Zentren durch innovative Ideen und Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Ministerinnen, Kommunalvertreter, Wirtschaftsfachleute und Wissenschaftler erörterten gemeinsam die Herausforderungen, vor denen Stadt- und Ortskerne in der Region stehen.

Der Kongress fand im Stuttgarter Haus der Wirtschaft statt, wo es vor allem um die Frage ging, wie Innenstädte und lokale Zentren lebendiger und funktionaler gestaltet werden können. Ein zentrales Thema war eine Studie zu Hindernissen bei der Schaffung multifunktionaler urbaner Räume. Daneben wurden Immobilienmanagement und Strategien zur Besuchergewinnung diskutiert.

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Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut betonte die Notwendigkeit innovativer Ansätze, um diese Bereiche zu stärken. Sie forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft, um nachhaltige Erfolge zu sichern. Landesentwicklungsministerin Nicole Razavi hob hervor, dass Zentren so gestaltet werden müssten, dass Menschen dort gerne leben, arbeiten und einkaufen.

In einer Podiumsdiskussion wurden konkrete Wege erörtert, um urbane Räume anpassungsfähiger und attraktiver zu machen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer analysierten zudem bestehende Programme wie "Lebendige Zentren", das Kommunen bei der Entwicklung von öffentlichen Räumen und gemischten Nutzungskonzepten unterstützt. Die Bedeutung von Städtebaufördermitteln als zentrales Instrument für die Umsetzung solcher Vorhaben wurde dabei unterstrichen.

Der Kongress markierte den Auftakt zu einer breiteren Debatte über die Neugestaltung urbaner Zentren für zukünftige Anforderungen. Zu den vorgestellten Lösungsansätzen zählten verbesserte Immobilienstrategien, attraktivere Besuchererlebnisse und stärkere öffentlich-private Partnerschaften. Die Ergebnisse sollen als Grundlage für weitere Initiativen dienen, die Stadt- und Ortskerne dynamischer und nachhaltiger machen.

Quelle