02 April 2026, 08:37

Sustainability osapiens Summit 2025: Wie KI und Regularien Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil machen

Ein Geschäft mit Glaswänden und -türen auf einer Stadtstraße, das Plakate an den Wänden, einen Automaten und einen sichtbaren Boden präsentiert und den Verkauf von umweltfreundlichen Produkten anbietet.

Sustainability osapiens Summit 2025: Wie KI und Regularien Nachhaltigkeit zum Wettbewerbsvorteil machen

Über 2.200 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Technologie trafen sich am 14. Mai 2025 in Mannheim zum Sustainability osapiens Summit. Im Rosengarten veranstaltet, widmete sich die Konferenz der Frage, wie regulatorische Vorgaben strategische Chancen eröffnen und Nachhaltigkeit sowie Transparenz zu Wettbewerbsvorteilen machen können.

Mit mehr als 150 Referenten in 20 thematischen Strängen deckte der Gipfel Themen wie die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive), die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR), die EU-Taxonomie und die Rückverfolgbarkeit von Lieferketten ab.

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Während der Veranstaltung stellte osapiens Erweiterungen seiner KI-gestützten Hub-Plattform vor. Zu den neuen Modulen zählen ein Reporting-Cockpit, ein Lieferantenbeziehungsmanagement sowie ein Lieferantenrisikomanagement. Diese Tools sollen Unternehmen dabei unterstützen, komplexe Vorschriften effizienter und transparenter umzusetzen.

Das Reporting-Cockpit bietet eine zentrale Schnittstelle, um Nachhaltigkeitsdaten – etwa zu Emissionen, Energieverbrauch oder Lieferantendetails – zu erfassen und in einer übersichtlichen Darstellung zusammenzuführen. Das Lieferantenrisikomanagement nutzt KI, um Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu minimieren, und schafft so Klarheit über alle Ebenen der Lieferkette hinweg. Das Lieferantenbeziehungsmanagement beschleunigt die Onboarding-Prozesse von Lieferanten und bündelt wichtige Daten an einem Ort.

Mehrere Unternehmen präsentierten auf dem Summit konkrete Anwendungsbeispiele für den osapiens Hub. Rewe Digital zeigte, wie die EU-Entwaldungsverordnung mit der Plattform interne Abläufe optimieren kann. Kuehne+Nagel betonte den Einsatz für automatisierte Risikoprofile und standardisierte Lieferantenbewertungen – und unterstrich damit die Notwendigkeit vollständiger Transparenz in der Lieferkette. Otto und osapiens kündigten zudem eine gemeinsame Initiative an, um Unternehmen bei der Bewältigung wachsender Anforderungen an die Produktcompliance zu unterstützen.

Beim Österreichischen Nachhaltigkeitsgipfel (26.–27. März 2026) setzte Pfeifer Holzindustrie die osapiens-Lösungen vor allem für transparente Lieferketten und die Automatisierung der Produktcompliance ein. Dies unterschied sich von den breiter angelegten europäischen Anwendungen, bei denen Unternehmen den Hub für CSRD-Berichterstattung, Lieferkettenrisikomanagement und KI-gestützte Effizienzsteigerungen – etwa in der operativen Planung oder Innovation – nutzen.

Der Summit machte deutlich, wie KI-basierte Plattformen wie der osapiens Hub regulatorische Herausforderungen in geschäftliche Vorteile verwandeln können. Mit den erweiterten Modulen für Berichterstattung, Risikomanagement und Lieferantenbeziehungen verfügen Unternehmen nun über mehr Instrumente, um Nachhaltigkeit und Compliance voranzutreiben. Die Veranstaltung ebnete zudem den Weg für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Technologieanbietern und Branchenführern.

Quelle