USA heben Sanktionen gegen Rosneft-Tochter in Schwedt auf – Raffinerie gesichert
Nicolai SchlosserUSA heben Sanktionen gegen Rosneft-Tochter in Schwedt auf – Raffinerie gesichert
Das US-Finanzministerium hat die Sanktionen gegen deutsche Tochtergesellschaften des russischen Energiekonzerns Rosneft aufgehoben. Von dieser Maßnahme sind auch Unternehmen betroffen, die derzeit unter Treuhandverwaltung stehen.
Die PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder spielt eine entscheidende Rolle bei der Versorgung mit Kraftstoff, Heizöl und Kerosin. Sie beliefert Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie Teile Westpolens. Die Anlage stand aufgrund ihrer Verbindungen zu Rosneft, das unter US-Ölsanktionen fiel, vor einer ungewissen Zukunft.
Am Dienstag um 13:00 Uhr wird Elisabeth Kaiser, die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, die Raffinerie besichtigen. Kaiser hat sich öffentlich für den Weiterbetrieb des Werks ausgesprochen. Ihr Besuch erfolgt nach der Entscheidung der USA, die deutschen Rosneft-Tochtergesellschaften dauerhaft von den Beschränkungen auszunehmen.
Die Freistellung sichert den rechtlich risikofreien Betrieb der Raffinerie und garantiert die Energieversorgung der Region sowie angrenzender Gebiete in Polen. Die Lockerung der Sanktionen beseitigt ein zentrales Hindernis für die PCK-Raffinerie. Kaisers Besuch unterstreicht die fortlaufende Unterstützung der Bundesregierung für den Standort. Die Entscheidung trägt dazu bei, die Lieferungen von Kraftstoff und Heizöl in Ostdeutschland und nach Polen aufrechtzuerhalten.






