01 May 2026, 22:34

Vom Lager in Köln zum Job in Hamburg: Ein Belarusse sucht sein Glück

Eine Liniengrafik, die die Beschäftigungsquote in den Vereinigten Staaten zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Vom Lager in Köln zum Job in Hamburg: Ein Belarusse sucht sein Glück

Pawel, ein 36-jähriger Koch aus Belarus, nahm seine erste Stelle im Ausland in einem Lager in der Nähe von Köln an. Die Position hatte er über eine polnische Zeitarbeitsfirma vermittelt bekommen, die er auf Instagram entdeckt hatte. Die Erfahrung war zwar nur von kurzer Dauer, markierte aber den Beginn seiner Suche nach neuen Möglichkeiten außerhalb seiner Heimat.

Seine Reise nach Deutschland begann mit einer langen Busfahrt nach Warschau, gefolgt von einer privaten Fahrt mit einem Fahrer, der Pawel und seinen Freund zum Lager brachte. Vor Ort stellten sie jedoch fest, dass es erhebliche Lohnunterschiede gab: Türkische Arbeiter verdienten für dieselbe Tätigkeit mehr als Belarussen. Pawels Monatslohn lag zwischen 1.100 und 1.300 Euro, die er später in belarubische Rubel umtauschte, um zu Hause eine Feier zu finanzieren.

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Die Arbeitsbedingungen waren alles andere als ideal. Pawel wohnte in einem Hostel, das mit Bierflaschen übersät war und in dem die Bewohner ständig tranken. Schon nach einer Woche verließen er und sein Freund das Lager auf der Suche nach besseren Perspektiven. Bald fanden sie Arbeit als Hilfsarbeiter in Hamburg – zunächst für sieben Euro pro Stunde. Später stieg ihr Lohn auf acht Euro, was eine leichte Verbesserung darstellte.

Pawels Entscheidung, zu gehen, war jedoch nicht nur eine Frage des Geldes. Er suchte nach neuen Erfahrungen, und seine kurze Zeit in Köln hatte ihm bereits einen ersten Eindruck davon vermittelt.

Pawels Umzug nach Deutschland begann mit einer Tätigkeit im Lager, entwickelte sich aber schnell zu einer Stelle als Hilfsarbeiter in Hamburg. Seine bescheidenen Einnahmen ermöglichten es ihm, das Leben im Ausland zu erkunden. Die Erfahrung spiegelte sowohl die Herausforderungen als auch die kleinen Erfolge wider, die mit der Arbeitssuche in einem fremden Land einhergehen.

Quelle