Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert
Katherina HermannWarum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert
Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die lockere Veranstaltung ermutigt die Menschen, Blähungen als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Überraschenderweise fallen auf denselben Tag auch der Welt-Nutella-Tag und in den USA der National Fart Day.
Der skurrile Feiertag wurde 2006 von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten, ins Leben gerufen. Zwar sind die genauen Ursprünge unklar, doch das Datum selbst steht in keinem bestätigten Zusammenhang mit dem Thema. Der 5. Februar ist bereits für andere kulinarische Feiertage bekannt, darunter der Welt-Nutella-Tag und der amerikanische National Fart Day.
Sogar in alten Mythen taucht das Thema auf: Die Tatuyo, ein indigenes Volk in Kolumbien, erzählen sich eine Legende über den Ursprung des Tons. Laut der französischen Ethnologin Elsa Gómez-Imbert geht die Geschichte von einem Mann aus, der dem Geist des Waldes begegnet – dessen Blähungen angeblich den ersten Ton hervorgebracht haben sollen.
Auch professionelle Furzer haben im Laufe der Jahre Berühmtheit erlangt. Einer der bekanntesten ist Mr. Methane, ein britischer Künstler, der eine Karriere mit unterhaltsamen Furz-Darbietungen aufbaute.
Der "Hast du gepupst?"-Tag wird weiterhin jedes Jahr am 5. Februar in Deutschland begangen. Der Feiertag wirbt für eine offene Haltung gegenüber einer natürlichen Körperfunktion. Gleichzeitig teilt er sich das Datum mit anderen kulinarischen und humorvollen Anlässen weltweit.






