22 May 2026, 22:41

Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert dringende Millioneninvestitionen für Sozialwohnungen

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert dringende Millioneninvestitionen für Sozialwohnungen

Deutschland steht vor einer schweren Wohnungsnot – mit einem bundesweiten Mangel von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Caren Lay, eine führende Politikerin der Linken, fordert nun dringendes Handeln der Bundesregierung, um die Krise zu entschärfen, bevor sie die sozialen Spannungen weiter verschärft.

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Lay verlangt ein sofortiges Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen und gemeinnützigem Wohnraum zu beschleunigen. Die Regierung müsse unverzüglich Fördermittel freigeben, um gemeinnützige Bauherren zu unterstützen, betont sie. Im Mittelpunkt ihrer Vorschläge stehen der Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, kommunaler Immobilien und von Genossenschaftswohnungen.

Die bisherige Geschwindigkeit bei der Lösung des Problems kritisiert Lay scharf: Die Zahl der 2022 fertiggestellten Wohnungen bezeichnete sie als „beschämend“. Auch die jüngsten politischen Vorschläge von Verena Hubertz wies sie als unzureichend zurück – sie gingen am Ausmaß der Krise vorbei. Ohne rasches Eingreifen drohe der Mangel an bezahlbarem Wohnraum zu einer „gefährlichen sozialen Bruchlinie“ in der Gesellschaft zu werden, warnt Lay.

Die Forderungen der Linken unterstreichen den wachsenden Druck auf die Politik. Würden Lays Pläne umgesetzt, könnten sie das Wohnungsangebot erhöhen und die finanzielle Belastung für Mieter verringern. Ohne Unterstützung des Bundes jedoch wird sich die Knappheit voraussichtlich weiter verschärfen – und Millionen Menschen weiterhin um bezahlbaren Wohnraum kämpfen lassen.

Quelle