Wüst will NRW mit weniger Bürokratie und mehr Tempo reformieren
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, treibt eine effizientere Regierungsarbeit voran. Sein jüngster Schritt ist eine Kabinettssitzung in Berlin an diesem Mittwoch. Ziel ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen und überflüssige Bürokratie abzubauen.
Wüst und seine Minister werden in Berlin über die Bundesmodernisierungsagenda beraten. Dieser Plan, an dem Nordrhein-Westfalen maßgeblich mitgewirkt hat, umfasst 200 Maßnahmen zur Entlastung von Bürokratie und soll Kommunen mehr Handlungsspielraum geben.
An den Gesprächen wird auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger teilnehmen. Wüst betont immer wieder, dass das Vertrauen in die Demokratie wächst, wenn Bürgerinnen und Bürger sehen, dass Politiker handeln. Eine handlungsfähige und als kompetent wahrgenommene Regierung stärke das öffentliche Vertrauen, so seine Argumentation.
Seine übergeordnete Vision für Nordrhein-Westfalen ist es, das Land „schneller und einfacher“ zu machen. Wüst ist überzeugt: Wer den Bürgerinnen und Bürgern mehr Vertrauen entgegenbringt, gewinnt auch ihr Vertrauen in den Staat zurück.
Die Kabinettssitzung in Berlin markiert einen weiteren Schritt bei der Umsetzung der Bundesmodernisierungsagenda. Gelingen die Reformen, könnten sie Regierungsabläufe straffen und mehr Kompetenzen auf die lokale Ebene verlagern. Der Ausgang wird auch zeigen, ob Wüsts These hält: dass Effizienz das öffentliche Vertrauen wirklich stärkt.






