Zoll beschlagnahmt 8.000 Euro von portugiesischem Spediteur an der Grenze
Katherina HermannZoll beschlagnahmt 8.000 Euro von portugiesischem Spediteur an der Grenze
Zollbeamte am Grenzübergang Konstanz-Autobahn haben im vergangenen Monat über 8.000 Euro an ausstehenden Forderungen von einem portugiesischen Speditionsunternehmen eingezogen. Die Beschlagnahmung erfolgte am 29. Juli 2025, nachdem die Behörden offene Mautgebühren und Strafzahlungen gegen das Unternehmen festgestellt hatten.
Der Fall umfasste elf separate unbeglichene Forderungen, die alle zwischen Januar und April 2025 datierten. Jede der Forderungen resultierte aus nicht gezahlten Mautgebühren sowie den daraus folgenden Säumnisgebühren. Als der Lkw an der Grenze angehalten wurde, musste das Unternehmen die gesamte Summe sofort begleichen.
Die Gesamtforderung belief sich auf 8.010 Euro. Um weitere Zwangsmaßnahmen zu vermeiden, tätigte der Spediteur eine Sofortüberweisung und beglich damit die Schulden in voller Höhe.
Der Vorfall unterstreicht die laufenden Kontrollen an deutschen Mautstellen, auch wenn umfassende Statistiken zu unbeglichenen Forderungen gegen ausländische Speditionen weiterhin nicht vorliegen. Das portugiesische Unternehmen regelte die Angelegenheit vor Ort, sodass es zu keinen weiteren Verzögerungen oder rechtlichen Schritten kam.






