21 March 2026, 04:31

Zoll stoppt nur zwei Fälle von Tabakschmuggel in acht Monaten 2025

Eine braune Papiertüte, die wie eine Granate aussieht, mit einem Seil verschnürt und auf einem Tisch platziert, mit einer Zigarette daneben.

Zoll stoppt nur zwei Fälle von Tabakschmuggel in acht Monaten 2025

Deutsche Zollbehörden verzeichneten Anfang 2025 nur sehr wenige Fälle von Tabakschmuggel. Zwischen Januar und August wurden lediglich zwei Vorfälle dokumentiert. In beiden Fällen versuchten Reisende, große Mengen undeklarierter Waren ins Land zu bringen.

Der erste Fund erfolgte am 17. Februar am Grenzübergang Eisenach. Beamte entdeckten in einem Koffer über 1.000 undeklarierte E-Zigaretten, die in einem doppelten Boden versteckt waren. Dieser war mit Stoffband verstärkt worden, um die Ware zu verbergen. Gegen den Reisenden wurde wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung und gewerbsmäßigen Schmuggel ermittelt. Für die beschlagnahmten Artikel hätte ein Einfuhrabgabenaufkommen von etwa 1.400 Euro angefallen sein können.

Bei einem weiteren Vorfall kontrollierten Zollbeamte am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden einen Reisenden, der aus Antalya in der Türkei eingereist war. Sie beschlagnahmten über 3.500 nicht deklarierte Zigaretten.

Im genannten Zeitraum wurden bundesweit keine weiteren Fälle von Tabakschmuggel registriert. Die beiden Beschlagnahmungen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen des Zolls, undeklarierte Einfuhren zu verhindern. Den Reisenden drohen nun Strafen wegen Zollhinterziehung sowie mögliche Anklagen wegen gewerbsmäßigen Schmuggels.

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