05 April 2026, 00:35

Pforzheimer Schwimmbad-Debatte: CDU wirft anderen Fraktionen Blockadehaltung vor

Großes Schwimmbad mit Bahnentrennern, umgeben von Menschen mit Taschen und Gegenständen, sowie Zelten, Transparenten, Stangen, einem Schild und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Pforzheimer Schwimmbad-Debatte: CDU wirft anderen Fraktionen Blockadehaltung vor

Die Debatte um die Pforzheimer Schwimmbäder ist erneut ins Stocken geraten – die CDU-Stadtratsfraktion zeigt sich verärgert. Die Parteiführung kritisiert den mangelnden Fortschritt und macht politische Taktierereien für die Verzögerung konkreter Pläne verantwortlich. Ihre bevorzugte Lösung, ein kombiniertes Badezentrum, steht weiterhin im Mittelpunkt der Diskussionen.

Fraktionschef Florentin Goldmann bezeichnete die aktuelle Situation als "Zeit- und Ressourcenverschwendung". Er argumentiert, dass die Bürgerinnen und Bürger ohne klare Perspektiven zurückgelassen würden, während die Gespräche sich hinzögen. Die Fraktion wirft vor, populistische Aktionen hätten praktikable Lösungen in den Hintergrund gedrängt.

Stadträtin Marianne Engeser pflichtete dieser Kritik bei und warf einigen Kollegen vor, die finanziellen Realitäten zu ignorieren. Statt sachlicher Kostenanalysen würden Teile der Debatte von emotionalen Argumenten geprägt, so Engeser. Die CDU setzt sich seit Langem für das kombinierte Bademodell ein, sieht aber kaum Bewegung bei den anderen Fraktionen.

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Angesichts der anstehenden Sitzung des Haushaltsstrukturausschusses hofft die CDU, dass sich alle Parteien endlich auf einen sachlichen Ansatz konzentrieren. Andernfalls drohten der Stadt weitere Verzögerungen und unnötige Ausgaben, warnen die Christdemokraten.

Die Position der CDU bleibt klar: Ein kombiniertes Badezentrum sei die tragfähigste Lösung. Sie fordert die anderen Fraktionen auf, politisches Gezerre beiseitezulegen und eine Entscheidung auf Basis finanzieller und praktischer Erwägungen zu treffen. Die kommende Ausschusssitzung wird entscheidend sein, ob die Blockade durchbrochen werden kann.

Quelle