05 April 2026, 00:38

Zwei Frauen, zwei Wege: Wie Zaka und Hagel die Rolle der First Lady sehen

Ein gerahmtes topografisches Kartenblatt von Baden-Württemberg, Deutschland, das Geländekonturen, Höhenangaben und geografische Merkmale mit Textbezeichnungen zeigt.

Diese Frauen könnten nach der Wahl 'First Lady' werden - Zwei Frauen, zwei Wege: Wie Zaka und Hagel die Rolle der First Lady sehen

Im politischen Baden-Württemberg rücken nicht nur die Kandidaten selbst in den Fokus, sondern auch ihre Partnerinnen. Während sich das Land auf die nächste Wahl vorbereitet, stehen zwei Frauen im Rampenlicht: Flavia Zaka und Franziska Hagel. Beide könnten bald die Rolle der First Lady übernehmen – doch ihre Herangehensweisen könnten unterschiedlicher nicht sein.

Flavia Zaka, eine 37-jährige Italienerin, kam 2008 als Studentin nach Baden-Württemberg. Erst im vergangenen Jahr lernte sie Cem Özdemir kennen, den Spitzenkandidaten der Grünen für das Amt des Ministerpräsidenten. Seitdem lebt das Paar in Stuttgart, und Zaka begleitet Özdemir regelmäßig bei prominenten Veranstaltungen wie den Bayreuther Festspielen oder der Berliner Stallwächterparty. Offen spricht sie über die Möglichkeit, künftig als First Lady zu wirken – mit besonderem Interesse an ehrenamtlichem Engagement und der Begegnung mit neuen Menschen.

Özdemirs Wahlkampf vor der Landtagswahl am 8. März war intensiv: Im Mittelpunkt standen ökologischer Konservatismus, die Balance zwischen Landwirtschaft und Naturschutz sowie die Stärkung des Bildungssystems. Er präsentierte sich als pragmatischer Macher und forderte damit CDU-Herausforderer Manuel Hagel besonders in Hochburgen wie Heilbronn und Rottenburg heraus.

Auf der anderen Seite hält sich Franziska Hagel, die Ehefrau des CDU-Vorsitzenden Manuel Hagel, bewusst aus der Öffentlichkeit zurück. Die 1986 geborene Mutter dreier kleiner Söhne lebt mit ihrer Familie in Ehingen bei Ulm. Zwar schließt sie öffentliche Auftritte nicht aus, doch betont sie, dass ihr Engagement stets von den Bedürfnissen ihrer Familie abhängen werde. Ein seltener gemeinsamer Auftritt gelang dem Paar im November beim Stuttgarter Presseball, wo sie kurz für die Fotografen posierten.

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Anders als Zaka macht Hagel klar: Unabhängig von den politischen Pflichten ihres Mannes wird sie in Ehingen bleiben. Ihr Fokus liegt fest auf dem Familienleben – selbst wenn das Wahlergebnis ihre Rolle verändern könnte.

Die Wahl wird entscheiden, ob Zaka oder Hagel künftig die Aufgaben einer First Lady übernimmt. Während Zaka bereit scheint, das öffentliche Leben anzunehmen, bleibt Hagel zurückhaltend und stellt ihre Familie in den Vordergrund. Doch beide Frauen stehen nun am Beginn eines neuen Kapitels in der politischen Landschaft Baden-Württembergs.

AKTUALISIERUNG

Election Results Confirm Flavia Zaka as Baden-Württemberg's Next First Lady

The March 8 election has clarified the political landscape. Official results show Bündnis 90/Die Grünen, led by Cem Özdemir, secured 30% of the vote—maintaining a narrow lead over the CDU. Flavia Zaka, Özdemir's partner, is now poised to assume the role of First Lady. In Stuttgart I, the Greens achieved their strongest result with 50.02% of valid votes, underscoring regional support for Özdemir's platform.